- Schick uns deine Fotos bevorzugt als JPG oder PNG und in der bestmöglichen vorhandenen Auflösung.
- Für großflächige Website-Bilder sind mindestens 3.000 Pixel an der langen Kante eine gute Ausgangsbasis.
- Fotografiere wichtige Motive im Quer- und Hochformat und lass rund um Personen oder Produkte ausreichend Platz für unterschiedliche Zuschnitte.
- Versende Bilder nicht über WhatsApp und füge sie nicht in Word- oder PDF-Dateien ein. Für die Übermittlung empfehlen wir SwissTransfer.
- Kläre vor der Veröffentlichung die Nutzungsrechte und die Zustimmung erkennbarer Personen.
„Welches Format an Fotos brauchst du für die Website?“ Diese Frage kommt bei fast jedem Website-Projekt auf. Die kurze Antwort lautet: Schick uns die Fotos bevorzugt als JPG oder PNG und in der besten vorhandenen Qualität. Um Zuschnitt, Komprimierung und das passende Webformat kümmern wir uns.
Ganz so einfach ist es in der Praxis trotzdem nicht. Ein gutes Foto muss nicht nur scharf sein. Es braucht auch das richtige Seitenverhältnis, ausreichend Platz für verschiedene Bildschirmgrößen und eine klare Aufgabe auf der Website.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Dateiformate sinnvoll sind, welche Auflösung deine Bilder haben sollten und welche Motive auf einer Unternehmenswebsite wirklich gebraucht werden.
Im Jahr 2026, in Zeiten von KI-generierten Inhalten, ist es wichtiger denn je, echte Persönlichkeit zu zeigen. Besucherinnen und Besucher wollen sehen, wer hinter einem Unternehmen steht. Eigene Fotos schaffen Nähe, Vertrauen und Wiedererkennung. Genau das kann ein austauschbares Stockfoto oder ein künstlich erzeugtes Motiv nur schwer leisten.
Welches Dateiformat sollen Website-Fotos haben?
Für die Übergabe an uns ist nicht dasselbe Format erforderlich wie für die spätere Auslieferung auf der Website. Wir arbeiten zuerst mit einer hochwertigen Ausgangsdatei und erstellen daraus die optimierten Webbilder.
| Format | Geeignet für | Unsere Empfehlung |
|---|---|---|
| JPG (.jpg oder .jpeg) | Fotos von Kamera und Smartphone | Unser bevorzugtes Format für fast alle Fotos |
| PNG (.png) | Fotos, Grafiken und Bilder mit transparentem Hintergrund | Ebenfalls gerne, bei normalen Fotos meist größer als JPG |
| HEIC, RAW oder andere Fotoformate | Originaldateien bestimmter Smartphones und Kameras | Bitte nur, wenn keine JPG- oder PNG-Version vorhanden ist, da wir diese Dateien zuerst umwandeln müssen |
| SVG (.svg) oder Adobe Illustrator (.ai) | Logos, Icons und Vektorgrafiken | Bevorzugte Formate für Logos, aber nicht für Fotos |
| EPS (.eps) oder PDF (.pdf) | Druckdaten und Vektorlogos | Als Ausgangsdatei für Logos geeignet, nicht als Website-Foto |
Ein Foto muss also nicht bereits als WebP oder AVIF geliefert werden. Diese Formate entstehen erst bei der technischen Optimierung der Website.
Moderne Formate wie WebP und AVIF können Fotos bei vergleichbarer Bildqualität kleiner ausliefern. Ob und wie sie erzeugt werden, hängt vom WordPress-, Server- und Caching-Setup ab. Zusätzlich werden mehrere Bildgrößen bereitgestellt, damit ein Smartphone nicht dieselbe große Datei laden muss wie ein Desktop-Bildschirm.
Wie groß und hochauflösend sollten die Fotos sein?
Als praktische Ausgangsbasis empfehlen wir mindestens 3.000 Pixel an der langen Bildkante. Für sehr breite Headerbilder sind 3.000 bis 4.000 Pixel ideal. Mehr Auflösung ist bei der Übergabe meist kein Problem, denn verkleinern können wir ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Ein zu kleines oder unscharfes Foto lässt sich dagegen nur begrenzt retten.
Die Dateigröße in Megabyte ist bei der Anlieferung zweitrangig. Eine 8-MB-Originaldatei wird nicht unverändert auf die Website gestellt. Wir schneiden sie passend zu, komprimieren sie und erzeugen die Größen, die für die jeweilige Darstellung tatsächlich gebraucht werden.
Vermeide diese Schritte vor der Übergabe:
- Fotos selbst stark verkleinern oder komprimieren
- Screenshots von vorhandenen Bildern erstellen
- Filter, Schärfung oder automatische „Verschönerung“ anwenden
- Bilder aus Social Media erneut herunterladen
- Fotos in Word, PowerPoint oder PDF einfügen
Wenn du zwischen mehreren JPG- oder PNG-Versionen eines Fotos wählen kannst, schick uns die größte Datei direkt von der Kamera oder dem Smartphone. Zuschnitt und Komprimierung stimmen wir auf das tatsächliche Website-Layout ab.
Hochformat, Querformat oder quadratisch?
Eine moderne Website wird auf großen Bildschirmen, Tablets und Smartphones unterschiedlich dargestellt. Deshalb kann ein einziges knapp zugeschnittenes Foto nicht jede Aufgabe gleich gut erfüllen.
| Einsatz auf der Website | Bevorzugte Aufnahme | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Header und große Einstiegsbereiche | Breites Querformat | Hauptmotiv nicht zu knapp anschneiden und Platz für Überschrift oder Button lassen |
| Team und Unternehmen | Gruppenfoto im Querformat plus einzelne Hochformate | Genügend Abstand zwischen Personen lassen, damit mobile Zuschnitte möglich bleiben |
| Leistungen und Arbeitsabläufe | Quer- und Hochformat | Übersichten, authentische Anwendungsszenen sowie Detail- und Nahaufnahmen fotografieren |
| Produkte | Mehrere Ansichten, oft quadratisch nutzbar | Ruhiger Hintergrund, gleichmäßiges Licht und keine abgeschnittenen Kanten |
| Referenzen und Projekte | Querformat plus Details | Ausgangssituation, Umsetzung und Ergebnis dokumentieren |
| Porträts | Hochformat mit etwas Raum rund um die Person | Kopf und Schultern nicht zu knapp anschneiden |
Fotografiere zentrale Motive nach Möglichkeit in mehreren Varianten. Ein weiter Bildausschnitt gibt beim Webdesign deutlich mehr Freiheit als ein bereits eng zugeschnittenes Foto.
Welche Motive braucht eine gute Unternehmenswebsite?
Gute Website-Fotos beantworten Fragen. Wer steckt hinter dem Unternehmen? Wie wird gearbeitet? Was bekommen Kundinnen und Kunden? Warum kann ich diesem Betrieb vertrauen?
Für die meisten Unternehmenswebsites sind diese Motive sinnvoll:
- ein starkes Hauptmotiv für die Startseite
- die Unternehmerin oder den Unternehmer im Arbeitsumfeld
- Porträts der wichtigsten Ansprechpersonen
- ein authentisches Teamfoto
- authentische Arbeitssituationen und Anwendungsszenen, etwa bei einer Beratung, Produktion oder Montage
- Produkte, Werkzeuge, Räume oder Fahrzeuge
- Detail- und Nahaufnahmen, die Materialien, Handgriffe oder Qualität sichtbar machen
- atmosphärische Szenenbilder, die Räume, Stimmung und Arbeitsumfeld zeigen
- abgeschlossene Projekte oder Vorher-Nachher-Situationen
- regionale Motive, wenn der Standort für das Angebot wichtig ist
Authentische Fotos aus dem eigenen Betrieb schaffen mehr Nähe als austauschbare Stockbilder. Gerade in Zeiten von KI ist echte Persönlichkeit ein klarer Unterschied: Menschen wollen Menschen sehen. Das bedeutet nicht, dass jedes Bild perfekt inszeniert sein muss. Gute Beleuchtung, ein ruhiger Hintergrund und echte Situationen sind oft wirkungsvoller als sichtbare Hochglanz-Werbung.
Warum braucht ein Website-Foto Platz rund um das Motiv?
Ein breites Headerbild wird auf einem Smartphone oft deutlich schmaler zugeschnitten. Befindet sich ein Gesicht direkt am Bildrand, kann es in der mobilen Ansicht verschwinden. Dasselbe gilt für Produkte, Hände und wichtige Details.
Lass deshalb bewusst Freiraum rund um das Hauptmotiv. Soll später Text im Bildbereich stehen, ist eine Variante mit freier Fläche auf der linken oder rechten Seite besonders hilfreich. Der Text selbst sollte nicht bereits in das Foto eingebaut werden. So bleibt er auf allen Endgeräten lesbar und kann von Suchmaschinen sowie assistiven Technologien erfasst werden.
Fotografiere wichtige Situationen einmal weit, einmal näher und zusätzlich im Hochformat. Drei gute Varianten desselben Motivs sind für das Webdesign wertvoller als ein einziges Foto, das nur in einem bestimmten Ausschnitt funktioniert.
Reichen Smartphone-Fotos für eine Website aus?
Ja, aktuelle Smartphones liefern bei gutem Licht meist ausreichend große Bilder. Entscheidend sind weniger die beworbenen Megapixel als Licht, Schärfe und Bildgestaltung.
Darauf solltest du achten:
- Hauptkamera statt Ultraweitwinkel verwenden
- keinen Digitalzoom einsetzen
- Linse vor der Aufnahme reinigen
- mit beiden Händen oder einem Stativ fotografieren
- Tageslicht nutzen und hartes Gegenlicht vermeiden
- keine Filter oder Porträt-Effekte verwenden
- Fotos in der höchsten sinnvollen Qualität speichern
- Fotos bevorzugt als JPG oder PNG übergeben
Bei Teamfotos, Architektur, anspruchsvollen Produkten oder einer stark bildgetriebenen Marke lohnt sich trotzdem eine professionelle Fotografin oder ein professioneller Fotograf. Ein Shooting kann gezielt auf das geplante Website-Layout vorbereitet werden und sorgt für einen einheitlichen Look.
Wie sollen die Fotos übergeben werden?
Für die Übermittlung empfehlen wir SwissTransfer über unsere ONEGENT-Linkliste. Damit kannst du auch größere Bildmengen in Originalqualität als Download-Link an uns senden. Eine ZIP-Datei ist ebenfalls in Ordnung und verschlechtert die Bildqualität nicht.
Nicht empfehlenswert ist WhatsApp. Je nach Versandart und Einstellung können Bilder verkleinert oder komprimiert werden. Du musst die Fotos vorab nicht in Ordner einsortieren oder aufwendig umbenennen. Das übernehmen wir im Normalfall im Zuge der Bildauswahl. Wichtig ist nur die Information, wer die Fotos gemacht hat und ob eine Namensnennung erforderlich ist.
Was ist bei Bildrechten und Personenfotos zu beachten?
Ein Bild im Internet zu finden bedeutet nicht, dass es für die eigene Website verwendet werden darf. Vor der Übergabe sollte geklärt sein, ob die notwendigen Nutzungsrechte für die Veröffentlichung und Bearbeitung vorliegen. Das gilt auch für Fotos aus früheren Shootings, Broschüren oder Social-Media-Beiträgen.
Sind Personen klar erkennbar, müssen zusätzlich deren Rechte und die datenschutzrechtliche Grundlage berücksichtigt werden. Gerade bei Werbeaufnahmen ist eine dokumentierte, ausreichend konkrete Zustimmung sinnvoll. Bei Stockfotos sollten Lizenznachweis und Rechnung aufbewahrt werden.
Achte außerdem auf sichtbare Logos, Marken und Produkte anderer Unternehmen. Endet eine Zusammenarbeit oder wird ein bestimmtes Produkt nicht mehr verwendet, kann dadurch ein Austausch der betroffenen Fotos notwendig werden. Je neutraler Kleidung, Arbeitsgeräte, Verpackungen und der Hintergrund gestaltet sind, desto länger lassen sich die Aufnahmen flexibel verwenden. Soll eine Partner- oder Produktmarke bewusst gezeigt werden, sollte das vor dem Shooting festgelegt und die Verwendung geklärt werden.
Prüfe vor der Aufnahme, welche fremden Logos, Marken oder Produktverpackungen im Bild zu sehen sind. Oft reicht es, ein Etikett wegzudrehen, neutrale Arbeitskleidung zu verwenden oder den Bildausschnitt leicht zu verändern. So muss das Foto nicht gleich ersetzt werden, wenn sich Lieferanten, Produkte oder Kooperationen ändern.
Fotografien sind geschützt. Die WKO empfiehlt, Nutzungsrechte für den konkreten Zweck zu klären und bei erkennbaren Personen im Zweifel eine Einwilligung einzuholen. Dieser Beitrag bietet eine praktische Orientierung und ersetzt keine rechtliche Beratung.
Was macht ONEGENT mit den gelieferten Fotos?
Du musst deine Bilder nicht selbst für die Website vorbereiten. Im Rahmen eines Website-Projekts übernehmen wir die technische und gestalterische Aufbereitung:
- passende Fotos auswählen
- Ausschnitte für Desktop, Tablet und Smartphone festlegen
- Helligkeit, Farbe und Kontrast behutsam angleichen
- Bilder auf die benötigte Größe reduzieren
- moderne Webformate passend zum technischen Setup erzeugen
- responsive Bildgrößen für verschiedene Displays bereitstellen
- verständliche Alt-Texte für relevante Bilder pflegen
- unnötige Metadaten vor der Veröffentlichung entfernen
- Darstellung und Ladezeit auf der fertigen Website testen
Das Ziel ist nicht die kleinstmögliche Datei um jeden Preis. Das Bild soll scharf aussehen, schnell laden und seine Aufgabe auf der Website erfüllen.
Checkliste: Diese Fotos und Dateien brauchen wir von dir
- unverkleinerte Originalfotos
- bevorzugt JPG oder PNG
- wichtige Motive im Quer- und Hochformat
- breite Bilder mit ausreichend Freiraum für Headerbereiche
- Teamfotos und einzelne Porträts
- authentische Arbeitssituationen und Anwendungsszenen
- Detail- und Nahaufnahmen von Materialien, Produkten oder Handgriffen
- atmosphärische Szenenbilder aus dem Arbeitsumfeld
- Aufnahmen von Leistungen, Arbeitsabläufen und Ergebnissen
- möglichst neutrale Aufnahmen ohne unbeabsichtigt sichtbare Fremdlogos oder kurzlebige Produktverpackungen
- Logo bevorzugt als SVG (.svg) oder Adobe Illustrator (.ai), alternativ als EPS (.eps), PDF (.pdf) oder hochauflösendes PNG (.png)
- Informationen zu Fotografin oder Fotograf und erforderlicher Namensnennung
- Bestätigung, dass Nutzungsrechte und Zustimmungen geklärt sind
- Übergabe über SwissTransfer
Häufige Fragen zu Fotos für Websites
Welches Dateiformat ist für Website-Fotos am besten?
Am liebsten erhalten wir die Fotos als hochwertiges JPG oder PNG. Andere Formate können wir meist ebenfalls verarbeiten, müssen sie davor aber zusätzlich umwandeln. Die optimierten Webformate erzeugen wir anschließend passend zum technischen Setup.
Wie viele Fotos brauche ich für meine Website?
Das hängt vom Umfang der Website ab. Für eine kleinere Unternehmenswebsite sind 15 bis 30 abwechslungsreiche Ausgangsbilder meist eine gute Basis. Wichtig ist nicht nur die Anzahl, sondern eine Mischung aus Personen, Arbeitssituationen, Details, Räumen und Ergebnissen.
Kann ich die Fotos per WhatsApp schicken?
Besser nicht. Bilder können dabei verkleinert oder komprimiert werden. Wir empfehlen die Übermittlung über SwissTransfer in unserer ONEGENT-Linkliste.
Reichen Handyfotos für eine professionelle Website?
Ja, wenn sie bei gutem Licht, ohne Digitalzoom und in voller Auflösung aufgenommen wurden. Für Teamfotos, Architektur, Produkte oder einen besonders einheitlichen Markenauftritt ist ein professionelles Shooting dennoch oft die bessere Investition.
Welches Format braucht mein Logo?
Ideal ist eine Vektordatei als SVG (.svg) oder Adobe Illustrator (.ai). Auch EPS (.eps) und PDF (.pdf) eignen sich als Ausgangsdateien. Falls keine Vektordatei vorhanden ist, sollte das Logo als großes PNG (.png) mit transparentem Hintergrund geliefert werden.
Darf ich Stockfotos für meine Website verwenden?
Ja, wenn die Lizenz die geplante Nutzung abdeckt. Bewahre Lizenznachweis und Rechnung auf. Eigene Fotos wirken meist persönlicher und zeigen glaubwürdiger, wer hinter dem Unternehmen steht.
Du planst eine neue Website und weißt nicht, welche Bilder wirklich funktionieren?
Gute Fotos sind mehr als Dekoration. Sie schaffen Vertrauen, erklären dein Angebot und lenken den Blick zu den richtigen Inhalten. Bei ONEGENT planen wir Bildauswahl und Website gemeinsam. Du bekommst vor dem Shooting eine klare Motivliste und musst dich nicht selbst mit Bildformaten, Zuschnitten oder Komprimierung beschäftigen.