onegent online shop produktfotos erstellen

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Produktfotos für den Onlineshop: Format, Größe und Tipps

Das Wichtigste in Kürze
  • Schick uns deine Produktfotos bevorzugt als JPG oder PNG und in der bestmöglichen vorhandenen Auflösung.
  • Für Produktfotos sind mindestens 2.000 Pixel an der langen Kante eine gute Ausgangsbasis. Denk quadratisch und lass Platz rund um das Produkt.
  • Pro Produkt sind 5 bis 8 Bilder ideal: Hauptbild auf ruhigem Hintergrund, weitere Perspektiven, Detailaufnahmen und mindestens ein Anwendungsbild.
  • Fotografiere das gesamte Sortiment mit gleichem Licht, Abstand und Hintergrund. Einheitliche Bilder lassen Kategorieseiten hochwertig wirken.
  • Übergib die Bilder über SwissTransfer und ordne sie den Artikelnummern zu. Fremde Produktfotos nie ohne Erlaubnis übernehmen.

„Welche Produktfotos brauchst du für den Shop?“ Diese Frage kommt bei jedem Shop-Projekt auf. Die kurze Antwort: Produktfotos für den Onlineshop schickst du uns bevorzugt als JPG oder PNG in der besten vorhandenen Qualität. Um Freisteller, Zuschnitt und die optimierten Webformate kümmern wir uns.

In der Praxis entscheidet aber mehr als die Dateiqualität. Ein Produktfoto muss das Produkt ehrlich zeigen, Fragen der Kundinnen und Kunden beantworten und im Raster einer Kategorieseite neben vielen anderen Bildern bestehen. Anders als bei Website-Fotos zählt hier vor allem eines: Einheitlichkeit über das gesamte Sortiment.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Dateiformate und Größen sinnvoll sind, welche Ansichten ein Produkt braucht und worauf du bei Herstellerbildern und Bildrechten achten musst. Für Fotos abseits der Produkte, etwa Team- und Headerbilder, findest du die Details im Beitrag Fotos für die Website.

Welches Dateiformat sollen Produktfotos für den Onlineshop haben?

Für die Übergabe an uns ist nicht dasselbe Format erforderlich wie für die spätere Auslieferung im Shop. Wir arbeiten zuerst mit einer hochwertigen Ausgangsdatei und erstellen daraus die optimierten Shopbilder.

Format Geeignet für Unsere Empfehlung
JPG (.jpg oder .jpeg) Produktfotos von Kamera und Smartphone Unser bevorzugtes Format für fast alle Produktfotos
PNG (.png) Freisteller mit transparentem Hintergrund, Grafiken Ideal für bereits freigestellte Produkte
HEIC, RAW oder andere Fotoformate Originaldateien bestimmter Smartphones und Kameras Bitte nur, wenn keine JPG- oder PNG-Version vorhanden ist, da wir diese Dateien zuerst umwandeln müssen
TIFF (.tif) oder Photoshop (.psd) Bearbeitete Dateien aus einem professionellen Shooting Gerne als Ausgangsdatei, besonders mit Freisteller-Pfaden oder Ebenen
Word, PowerPoint oder PDF Nicht für Bildübergabe geeignet Bitte Bilder nie in Dokumente einfügen, dabei geht Qualität verloren

Ein Produktfoto muss also nicht bereits als WebP oder AVIF geliefert werden. Diese Formate entstehen erst bei der technischen Optimierung des Shops.

🔎 Für Technikinteressierte

WooCommerce erzeugt aus jedem Produktbild automatisch mehrere Größen, etwa für Kategorieseiten, Produktgalerien und die Zoom-Ansicht. Moderne Formate wie WebP und AVIF liefern die Bilder bei vergleichbarer Qualität kleiner aus. Ob und wie sie erzeugt werden, hängt vom WordPress-, Server- und Caching-Setup ab.

Wie groß müssen Produktfotos sein?

Als praktische Ausgangsbasis empfehlen wir mindestens 2.000 Pixel an der langen Bildkante. Damit funktioniert auch die Zoom-Ansicht im Shop, in der Kundinnen und Kunden Material und Verarbeitung prüfen. Mehr Auflösung ist bei der Übergabe kein Problem, denn verkleinern können wir ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Ein zu kleines Bild lässt sich dagegen nur begrenzt retten.

Soll das Produkt später auch auf Marktplätzen gelistet werden, lohnt es sich, deren Vorgaben von Anfang an mitzudenken:

Plattform Mindestgröße Besonderheiten beim Hauptbild
Eigener Shop (WooCommerce) Empfehlung ab 2.000 Pixel Freie Gestaltung, quadratischer Zuschnitt hält Kategorieseiten ruhig
Amazon 1.000 Pixel für die Zoom-Funktion, empfohlen ab 1.600 Pixel Reinweißer Hintergrund, Produkt füllt den Großteil der Bildfläche, keine Logos oder Texte im Bild
eBay 500 Pixel, empfohlen ab 1.600 Pixel Keine Rahmen, Wasserzeichen oder Werbetexte
Google Shopping Empfehlung ab 800 Pixel Keine Wasserzeichen, Logos oder Werbetexte im Bild

Wer das Hauptmotiv von Beginn an großzügig und auf neutralem Hintergrund fotografiert, deckt mit einer Aufnahme alle Kanäle ab.

Vermeide diese Schritte vor der Übergabe:

  • Bilder selbst stark verkleinern oder komprimieren
  • Screenshots von vorhandenen Bildern erstellen
  • Filter, Rahmen, Wasserzeichen oder Text in das Bild einbauen
  • Bilder aus Social Media oder anderen Shops erneut herunterladen
  • Fotos in Word, PowerPoint oder PDF einfügen
🔎 ONEGENT-Tipp: Platz rund um das Produkt lassen

Fotografiere das Produkt nicht bildfüllend, sondern mit Luft an allen vier Seiten. So können wir quadratische Zuschnitte für den Shop und abweichende Formate für Marktplätze oder Werbeanzeigen aus derselben Aufnahme erstellen.

Weißer Hintergrund oder Anwendungsbild?

Beides, nur mit klarer Aufgabenteilung. Das Hauptbild zeigt das Produkt freigestellt oder auf ruhigem, neutralem Hintergrund. Es muss auf der Kategorieseite in Sekundenbruchteilen erkennbar sein und funktioniert so auch auf Marktplätzen. Anwendungsbilder gehören in die Galerie: Sie zeigen Größe, Kontext und Nutzen und beantworten die Frage „Passt das zu mir?“.

Ein Möbelstück wirkt im eingerichteten Raum, ein Werkzeug in der Hand, ein Pflegeprodukt im Bad. Solche Bilder verkaufen, weil sie das Produkt in das Leben der Kundinnen und Kunden holen. Gerade in Zeiten von KI-generierten Produktbildern schaffen echte Aufnahmen aus dem eigenen Betrieb Vertrauen: Sie zeigen das Produkt, wie es tatsächlich ankommt, und genau das reduziert Rückfragen und Retouren.

Welche Ansichten braucht ein gutes Produktlisting?

Pro Produkt sind 5 bis 8 Bilder eine gute Basis. Wichtiger als die Anzahl ist, dass die Bilder unterschiedliche Fragen beantworten:

Ansicht Aufgabe Worauf du achten solltest
Hauptbild Sofortige Erkennbarkeit in Suche und Kategorie Neutraler Hintergrund, gleichmäßiges Licht, keine abgeschnittenen Kanten
Weitere Perspektiven Vorderseite, Rückseite, Seiten, Innenansicht Gleicher Abstand und gleiches Licht wie beim Hauptbild
Detailaufnahmen Material, Verarbeitung, Verschlüsse, Anschlüsse Nah genug, dass Struktur und Qualität sichtbar werden
Anwendungsbild Produkt im Einsatz, Größe und Kontext Echte Situation statt gestellter Kulisse
Größenvergleich Dimension greifbar machen Produkt neben Hand, Person oder Alltagsgegenstand zeigen
Varianten Farben, Ausführungen, Größen Jede Variante einzeln und mit identischem Aufbau fotografieren
Lieferumfang Was ist in der Verpackung enthalten Alle Teile geordnet auf einem Bild

Nicht jedes Produkt braucht jede Ansicht. Ein T-Shirt braucht keinen Lieferumfang, ein Elektrogerät dafür umso mehr Anschluss-Details.

🔎 ONEGENT-Tipp: Das Setup dokumentieren

Notiere Abstand, Kamerahöhe, Lichtquelle und Hintergrund deines Foto-Aufbaus oder markiere die Positionen mit Klebeband. Wenn später neue Produkte ins Sortiment kommen, entstehen die Nachschüsse im identischen Look und die Kategorieseite bleibt einheitlich.

Reichen Smartphone-Fotos für Produktfotos aus?

Ja, für viele Produkte liefern aktuelle Smartphones bei richtigem Aufbau sehr brauchbare Ergebnisse. Entscheidend sind Licht, ein ruhiger Hintergrund und ein stabiler Stand, nicht die Megapixel.

Darauf solltest du achten:

  • Stativ verwenden und den Aufbau für alle Produkte gleich lassen
  • Tageslicht seitlich vom Fenster oder eine Softbox nutzen, hartes Blitzlicht vermeiden
  • neutralen Hintergrund verwenden, etwa weißen Fotokarton als Hohlkehle
  • Hauptkamera statt Ultraweitwinkel, keinen Digitalzoom einsetzen
  • keine Filter oder automatische „Verschönerung“ anwenden
  • kleine Produkte in einem Lichtzelt fotografieren
  • Fotos in der höchsten sinnvollen Qualität speichern und als JPG oder PNG übergeben

Bei spiegelnden Oberflächen, Glas, Schmuck oder einer stark bildgetriebenen Marke lohnt sich eine professionelle Produktfotografin oder ein Produktfotograf. Reflexionen und Materialien wie Edelstahl verzeihen keine improvisierte Beleuchtung.

Wie sollen die Produktfotos übergeben werden?

Für die Übermittlung empfehlen wir SwissTransfer über unsere ONEGENT-Linkliste. Damit kannst du auch große Bildmengen in Originalqualität als Download-Link an uns senden. Eine ZIP-Datei ist ebenfalls in Ordnung und verschlechtert die Bildqualität nicht. Nicht empfehlenswert ist WhatsApp, weil Bilder dort je nach Versandart verkleinert oder komprimiert werden.

Ein Punkt ist bei Produktfotos wichtiger als bei allen anderen Bildern: die Zuordnung zum Artikel. Bei hunderten Bildern können wir nicht erraten, welches Foto zu welchem Produkt gehört. Bewährt haben sich drei Varianten:

  • ein Ordner pro Produkt, benannt nach Artikelnummer oder Produktname
  • die Artikelnummer am Beginn des Dateinamens, etwa A1023-hauptbild.jpg
  • eine einfache Liste, die Dateinamen und Artikelnummern gegenüberstellt

Varianten wie Farben oder Größen bitte ebenfalls kennzeichnen, damit jedes Bild bei der richtigen Ausführung landet.

Was ist bei Bildrechten für Produktfotos zu beachten?

Auch simple Produktfotos sind urheberrechtlich geschützt. Bilder aus anderen Onlineshops, von Google oder aus Marktplatz-Listings dürfen nie ohne Erlaubnis übernommen werden. Gerade bei eBay und Amazon ist kopiertes Bildmaterial ein häufiger Abmahngrund.

Bei Herstellerbildern gilt: Viele Hersteller stellen ihren Händlern Produktfotos zur Verfügung, die Nutzung sollte aber schriftlich geklärt sein. Frag nach einem Händlerbereich oder Pressebereich mit offiziellen Bilddaten und heb die Freigabe auf. Bedenke auch: Herstellerbilder verwenden alle Mitbewerber. Eigene Aufnahmen unterscheiden deinen Shop im Suchergebnis und bei Google Shopping sichtbar von der Konkurrenz.

Sind auf Anwendungsbildern Personen klar erkennbar, müssen zusätzlich deren Rechte und die datenschutzrechtliche Grundlage berücksichtigt werden. Eine dokumentierte, ausreichend konkrete Zustimmung ist bei Werbeaufnahmen sinnvoll.

🔎 ONEGENT-Tipp: Requisiten sparsam einsetzen

Dekoration und Requisiten auf Produktfotos möglichst neutral halten und keine fremden Markenprodukte sichtbar platzieren. Das Bild bleibt länger verwendbar und es entstehen keine Diskussionen über gezeigte Fremdmarken.

🔎 Rechtlicher Hinweis

Fotografien sind geschützt, auch einfache Produktaufnahmen. Die WKO empfiehlt, Nutzungsrechte für den konkreten Zweck zu klären und Freigaben schriftlich festzuhalten. Dieser Beitrag bietet eine praktische Orientierung und ersetzt keine rechtliche Beratung.

Was macht ONEGENT mit den gelieferten Produktfotos?

Du musst deine Bilder nicht selbst für den Shop vorbereiten. Im Rahmen eines Shop-Projekts übernimmt unsere E-Commerce-Agentur die technische und gestalterische Aufbereitung:

  • passende Bilder je Produkt auswählen und sortieren
  • Produkte freistellen oder Hintergründe angleichen
  • einheitliche quadratische Zuschnitte für Kategorie- und Produktseiten erstellen
  • Helligkeit, Farbe und Kontrast über das Sortiment angleichen
  • Bildgrößen und Zoom-Ansicht für WooCommerce erzeugen
  • moderne Webformate passend zum technischen Setup bereitstellen
  • Dateinamen und Alt-Texte mit Produktbezug pflegen
  • Bilder in die Produktdaten einspielen und Varianten zuordnen
  • Darstellung und Ladezeit im fertigen Shop testen

Das Ziel ist ein Sortiment, das im Shop wie aus einem Guss wirkt, schnell lädt und auf Marktplätzen ohne Nacharbeit bestehen kann.

Checkliste: Diese Produktfotos und Infos brauchen wir von dir

  • unverkleinerte Originalfotos, bevorzugt JPG oder PNG
  • mindestens 2.000 Pixel an der langen Bildkante
  • Hauptbild je Produkt auf neutralem Hintergrund mit Luft rund um das Produkt
  • weitere Perspektiven, Detailaufnahmen und mindestens ein Anwendungsbild
  • alle Varianten (Farben, Ausführungen, Größen) einzeln fotografiert
  • einheitliches Licht, gleicher Abstand und gleicher Hintergrund über das gesamte Sortiment
  • Größenvergleich oder Maßangaben bei Produkten, deren Dimension nicht offensichtlich ist
  • Zuordnung zu Artikelnummern über Ordner, Dateinamen oder Liste
  • bei Herstellerbildern: schriftliche Freigabe des Herstellers
  • Bestätigung, dass Nutzungsrechte und Zustimmungen geklärt sind
  • Übergabe über SwissTransfer

Häufige Fragen zu Produktfotos für Online-Shops

Welche Größe brauchen Produktfotos für den Onlineshop?

Wir empfehlen mindestens 2.000 Pixel an der langen Bildkante. Damit funktioniert die Zoom-Ansicht im Shop und die Bilder erfüllen auch die Empfehlungen von Amazon, eBay und Google Shopping. Verkleinern können wir immer, vergrößern nur begrenzt.

Muss das Hauptbild einen weißen Hintergrund haben?

Im eigenen Shop nicht zwingend, ein ruhiger neutraler Hintergrund reicht. Auf Amazon ist ein reinweißer Hintergrund für das Hauptbild verpflichtend. Wer das Hauptmotiv neutral fotografiert, deckt beide Fälle mit einer Aufnahme ab.

Darf ich Herstellerfotos für meinen Shop verwenden?

Nur mit Erlaubnis des Herstellers, am besten schriftlich oder über einen offiziellen Händler-Bildbereich. Bilder aus anderen Shops oder aus der Google-Bildersuche dürfen nie übernommen werden, das ist ein häufiger Abmahngrund.

Wie viele Fotos braucht ein Produkt?

5 bis 8 Bilder je Produkt sind eine gute Basis: Hauptbild, weitere Perspektiven, Detailaufnahmen, ein Anwendungsbild und bei Bedarf Größenvergleich, Varianten und Lieferumfang. Wichtiger als die Anzahl ist, dass die Bilder offene Fragen der Käuferinnen und Käufer beantworten.

Reichen Handyfotos für Produktfotos?

Für viele Produkte ja, wenn mit Stativ, gutem Licht und neutralem Hintergrund fotografiert wird. Bei Glas, Schmuck, spiegelnden Oberflächen oder einer stark bildgetriebenen Marke ist ein professionelles Shooting meist die bessere Investition.

Kann ich die Produktfotos per WhatsApp schicken?

Besser nicht. Bilder können dabei verkleinert oder komprimiert werden. Wir empfehlen die Übermittlung über SwissTransfer in unserer ONEGENT-Linkliste, inklusive Zuordnung zu den Artikelnummern.

Du planst einen Onlineshop und weißt nicht, wie du hunderte Produkte fotografieren sollst?

Gute Produktfotos verkaufen und senken Retouren, weil Kundinnen und Kunden vorab genau sehen, was sie bekommen. Bei ONEGENT planen wir Shop und Bildkonzept gemeinsam. Du bekommst vor dem Fotografieren eine klare Liste, welche Ansichten dein Sortiment braucht, und musst dich nicht selbst mit Freistellern, Zuschnitten oder Bildgrößen beschäftigen.

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